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Freitag, 10. Februar 2012, 15:29

Scheinselbstständig ohne Bus?


Razzien bei Busunternehmen - Rentenversicherer fordern nach



Balingen, 10.02.2012
von Karl-Otto Müller





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In den Fängen deutscher Rechtsprechung
verfingen sich vier Busunternehmen im Kreis - gestern stand der vierte
Firmenchef deshalb wegen Betrugs vor den Schranken des Balinger
Amtsgerichts.
Es wurde teuer für ihn: Gegen eine Zahlung von 15 000 Euro an
gemeinnützige Einrichtungen im Kreis wurde das Verfahren eingestellt –
dazuhin soll er einen Betrag zwischen 30 000 und 40 000 Euro an die
Rentenversicherungsanstalt nachüberweisen. Sechs seiner
Aushilfsbusfahrer seien, so der Vorwurf der Hechinger
Staatsanwaltschaft, als Scheinselbstständige hinterm Steuer gesessen.
Das entscheidende Indiz: Die als selbstständige Busfahrer geführten
Aushilfen nutzten regelmäßig die Busse des Unternehmens, sie hatten
keine eigenen Fahrzeuge. Erst ein Busfahrer mit eigenem Bus sei
selbstständig, argumentierten gestern Anklage und Richterin.
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Freitag, 10. Februar 2012, 17:07

Umgezogen.
MkG. Buslotse

Miet-Busfahrer
Die Einen kennen, die Anderen können mich ... Die sich einem Vorurteil hingeben, können mich erstrecht.
(Schreibfehler entdeckt? Alte / neue Rechtschreibung? Bill Gates? ...?)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Buslotse« (10. Februar 2012, 18:52)

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3

Freitag, 10. Februar 2012, 19:51

Und ich hatte gerade einen Arbeitsgerichtsprozess.

Ein "Selbstständiger Fahrer" ist mit einem Bus liegengeblieben, weil er nicht rechtzeitig getankt hat. Ich habe dem Fahrer vor Fahrtantritt schriftlich darauf hingewiesen, dass er spätestens nach 1.600 km tanken müsse. Das hat er nicht getan und ist promt mit Spritmangel auf der Autobahn liegen geblieben. Strittige Folgekosten etwa 1.400,00 Euro.

Ich habe vor dem Arbeitsgericht geklagt und teilweise Recht bekommen. 50 % des Schadens muss er zahlen. Entscheident ist aber, dass das Gericht seinen Status "Selbstständiger Fahrer" sofort verworfen hat. Allein der Hinweiß, das er Tanken müsse, stellt eine Weisung des Arbeitgebers dar. Und somit ist er kein "Selbstständiger Fahrer" sondern ein ganz normal sozialversicherungspflichtig Beschäftigter.

Die Begründung des Gerichtes über diesen Status ist mehr als 3 Seiten lang.

In dieser Sache liegt noch ein 2. Prozess vor dem LAG. Auch das LAG hat schon durchblicken lassen, das es einen "Selbstständigen Fahrer" allein schon wegen der
EG-Verordung überhaupt nicht geben kann. Da ich alle SV-Beiträge bezahlt habe, ist mir das ziemlich Wurscht. Aber für die Haftung spielt das schon eine große Rolle. Bei Arbeitnehmern ist eine Haftung bei "Grob Fahrlässig" gegeben. Bei "Selbstständigen Fahrern" gibt es nach Meinung des Gerichtes so etwas überhaupt nicht. Das setzt eine Weisungsbefugniss voraus, und die gibt es gegenüber "Selbstständigen" überhaupt nicht.
Robert Peters
Reisebüro Peters GmbH
59348 Lüdinghausen
www.busreisen-peters.de
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Dreher

Fortgeschrittener

4

Samstag, 11. Februar 2012, 19:11

Scheinselbstständig ohne Bus?


Razzien bei Busunternehmen - Rentenversicherer fordern nach



Balingen, 10.02.2012
von Karl-Otto Müller





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In den Fängen deutscher Rechtsprechung
verfingen sich vier Busunternehmen im Kreis - gestern stand der vierte
Firmenchef deshalb wegen Betrugs vor den Schranken des Balinger
Amtsgerichts.
Es wurde teuer für ihn: Gegen eine Zahlung von 15 000 Euro an
gemeinnützige Einrichtungen im Kreis wurde das Verfahren eingestellt –
dazuhin soll er einen Betrag zwischen 30 000 und 40 000 Euro an die
Rentenversicherungsanstalt nachüberweisen. Sechs seiner
Aushilfsbusfahrer seien, so der Vorwurf der Hechinger
Staatsanwaltschaft, als Scheinselbstständige hinterm Steuer gesessen.
Das entscheidende Indiz: Die als selbstständige Busfahrer geführten
Aushilfen nutzten regelmäßig die Busse des Unternehmens, sie hatten
keine eigenen Fahrzeuge. Erst ein Busfahrer mit eigenem Bus sei
selbstständig, argumentierten gestern Anklage und Richterin.
auch hier möchte ich gern den Kommentar aus der Zeitung einfügen: nachzulesen in dem Artikel der oben von Mahler zitiert wird unter http://www.zak.de/artikel/122334/Balinge…aendig-ohne-Bus (der Verfasser des Kommentares ist unbekannt)

"Na, da wiehert aber wieder unser wirklichkeitsfernes Amtsschimmelchen, gierige Rentenkassenverwalter wittern neue Einnahmetöpfe und Justitia zeigt etwas garstig die Zähne:Wir bewegen uns in Zeiten auseinanderklaffender Scheren, da bestens alimentierte Politiker die Menschen auf mehr Flexibilität, auf Sparen, auf zwei, drei Zusatzjobs einstimmen. Es bemühen sich Arbeitgeber, im kaum noch durchschaubaren Wechselrahmen unseres Arbeitsmarktes attraktive Modelle für Unternehmen und Arbeitnehmer zu entwickeln.
Was passiert: Schnell landet dieser Arbeitgeber – bisher unbescholtener Leistungsträger unserer Gesellschaft – wegen eines willkürlich umgestellten Wegweisers auf der Anklagebank. Vater Staat riskiert „objektiv!!!“ sehr, besser gesagt: zu viel"
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5

Sonntag, 12. Februar 2012, 20:29

Ich verstehe nicht, warum die Mitglieder der Unternehmerverbände nicht auf die Barrikaden gehen und die Verbände zwingen, für die Unternehmer=Mitglieder endlich zu kämpfen. Das verniedlichend genannte Amstschimmelchen ist ein ausgewachsener Schimmel, gefüttert mit Idiotie, Hinter"list"igkeit der Rentenmafia, gwürzt durch welt- u. wirklichkeitsfremde Idioten in Richterroben, Handlangern der Rentenmafia-Lobby und weiter von den Realitäten entfernt als der Mars von der Erde.

Und die Busunternehmer kuschen. Statt einen Bürgerkrieg gegen ihre Ausbeuter, die Verbände zu starten. Die Frage ist doch: was wären die Verbände ohne Mitglieder. Nicht: was wären die Mitglieder ohne ihre Verbände? Da müsste die Antwort lauten: Um die Beiträge reicher und nicht auch noch verarscht und im Stich gelassen.

Nur ein ">Selbstständiger Fahrer ohne eig. Kfz.< mit Bus ist ein selbselbstständiger Fahrer". Was ist dann ein Busunternehmer mit einem Bus? Bislang dachte ich immer, ein Richter sei ein intelligenter Mann ...

Aber warum rege ich mich auf? Ich bin doch aus dem Schneider. Und rege mich für diejenigen auf, die mich in diesem Forum mobben. Nur, weil ich nicht sehen kann, wie denen Unrecht geschieht? Ich bin nun einmal ein friedfertiger Mensch, der Ungerechtigkeit hasst. Und was hier die sog. Rechtsprechung als Mafia-Handlanger mit den Unternehmern verzapft, hat keinen Namen. Unrecht wäre geschmeichelt. Also: Geht selber auf die Barrikaten! Oder wollt Ihr warten bis Ihr bankrott seid? Entweder weil die Busse stehen, weil keine Aushilfsfahrer fahren dürfen. Oder weil die Strafe dafür, dass Aushilfsfahrer fuhren, ruinös sind?
MkG. Buslotse

Miet-Busfahrer
Die Einen kennen, die Anderen können mich ... Die sich einem Vorurteil hingeben, können mich erstrecht.
(Schreibfehler entdeckt? Alte / neue Rechtschreibung? Bill Gates? ...?)
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6

Montag, 13. Februar 2012, 15:52

Es sind immer die extreme, die den Gesetzgeber zum Handeln anregen oder zwingen!

Leider ist es eben nicht so, dass "Selbstständiger Fahrer" nur als gegelentliche Nothilfe eingesetzt wurden. Da gab (gibt!!) es Betriebe, die 90 % ihrer Fahrten durch solche Kräfte abdecken. Und kan kann mir niemand erzählen, dass es da nur um "Engpässe" geht.
Auch gibt es nach wie vor weit verbreitete Masche, sich als "Selbsständiger Fahrer" einen Bus zu leihen und auf eigene Kasse zu fahren.

Aber zum größten Teil kommt das wohl auch wieder aus dem LKW-Bereich. Dort haben viele große Speditionen das Model "Selbstständiger Fahrer" ja extrem ausgebaut. Und viele Fahrer sind diesem Model auch gern gefolgt. Nicht nur Sozialabgaben konnten so eingespart werden, sondern in vielen Fällen auch Unterhaltszahlungen.
Robert Peters
Reisebüro Peters GmbH
59348 Lüdinghausen
www.busreisen-peters.de
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7

Dienstag, 14. Februar 2012, 12:18

Der böse Staat und seine Behörden!!

Ich kann bei diesem Thema den überwiegenden Teil von vorgetragenen Argumenten nicht mittragen.
Personen die die Einhaltung bestehender Gesetze vollziehen werden beleidigt, als Deppen dahingestellt. Dies ist eine Schande für dieses Forum, das ja doch ein Teil der Omnibusbranche ist.
Wenn sich die Verantwortlichen in unserem Gewerbe weitgehenst an die bestehenden Vorschriften halten würden, hätten wir auch für unsere Dienstleistung ein bessers Preisgefüge.
Ist es denn sinnvoll, dass jeder, der ein Fahrzeug führen darf, auch damit verbindet, Unternehmer zu sein. Das Zahlen von Sozialabgaben sichert auch die Rente von eigenen Familienangehörigen. Die bestehenden Vorschriften sind nicht durch die Hintertüre eingeführt worden, es konnte sich jeder danach richten. Diejenigen, die sich nicht unser Ordnung anschließen möchten, haben in diesem Gewerbe nichts zu suchen.

Ich bitte auch darum, wenn man schon Richter und Andere pauschal beleidigt, dass man zumindest seinen Namen zeigt.


mfg
Klaus Neuß

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Klaus Neuss« (14. Februar 2012, 12:27)

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8

Dienstag, 14. Februar 2012, 19:08

Also nach meiner Meinung braucht der Markt die selbständigen Fahrer. Sind wir doch mal ehrlich. Wenn früher ein Fahrer abgelöst werden musste, oder kurzfristig ein Transfer dazwischen kommt, dann brauchen wir Aushilfen. Früher fuhr Onkel Karl von nebenan dann die Runde und ergatterte dafür 50 Mark aus dem privaten Portemonnaie. Heute gibt es Onkel Karl nicht mehr. Und nun?

Ich bin der Meinung, dass die freie Marktwirtschaft Nachfrage und Bedarf von allein regelt. Man muss seitens der Politik aber die Rahmenbedingungen dafür richtig setzen. Ich bekomme von meinen selbständigen Fahrern jedes Mal eine ordentliche Rechnung mit Steuerausweis und allem drum und dran. Die Umsatzsteuer führt er ab, die Einkommensteuer und Gewerbesteuer wird er wohl auch zahlen. Ebenfalls sind die Jungs privat krankenversichert. Es kann doch nicht sein, dass Bedarf am Markt vorbei nur zugunsten der gesetzlichen Sozialversicherung blockiert wird. Zugegeben, die Hürde um die Freistellungsbescheinigung der Sozialversicherung zu bekommen ist recht hoch. Aber machbar.

Ich kann jedem nur raten, wenn er selbständige Fahrer einsetzt auf jeden Fall diese Freistellungsbescheinigung einzusehen.

Ist jetzt ein eigenartiges Beispiel und ich will damit niemandem zu Nahe treten. Aber trotzdem. Wie läuft das denn bei der Prostitution? Trotz aller Hemmnisse der Bürokratie in der Vergangenheit war dieses Gewerbe nicht auszurotten. Weil der Markt einfach danach verlangt. Also hat man es legalisiert. Die "Unternehmerinnen" können jetzt ganz normal, wie jeder andere auch, eine Krankenversicherung abschließen und zahlen Steuern. Wo bitte ist jetzt noch der Unterschied?

Ich sehe ihn nicht. Aber wenn zwei das gleiche tun ist es immer noch nicht das Gleiche.
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Wolfgang34523

Fortgeschrittener

Beiträge: 21

Bustreff Mitglied

Wohnort: Salzburg

9

Sonntag, 26. Februar 2012, 19:16

wenn bestimmte Leute Ihr Geld arbeiten lassen wie man so schön sagt ist das eine Ausbeutung der Gesellschaft, denn Geld kann nicht arbeiten es muß immer jemand physisch dafür mehr arbeiten damit andere von Transferleistungen Ihrer Bank sich ein schönes Leben machen können. Ich bin auch der Meinung das der Staat den Mittelstand schützen und nicht wie er es tut ausbeuten muß, denn der Mittelstand ist noch der einzige Puffer der zwischen den armen Arbeitslosen (Hartz 4) und den reichen Arbeitslosen (die Ihr Vermögen arbeiten lassen) steht. Stehen sich diese beiden Gruppen mal direkt gegenüber gibt es einen Bürgerkrieg. Der Mittelstand ist also sehr wichtig und muß auch flexibel unterstützt werden, aber wenn die Verbände nichts tun weil sie nur Scheinverbände sind muß der Unternehmer selbst tätig werden. Das Tabuthema und zugleich auch große Problem über das nicht geredet wird ist das verzinste Schuldgeldsystem, welches der Allgemeinheit immer mehr abfordert da Zinsen und Zinseszinsen exponentiell wachsen. Aus diesem Grund versucht jeder irgendwie über die Runden zu kommen, da die reichen Geldbesitzer (mathematisch logisch) immer mehr Rendite fordern. Hätten wir ein nachhaltiges Wirtschaftssystem und eine staatliche monetative Gewalt die sich mit der Geldschöpfung befasst wären die Probleme auch bei den Busunternehmern sehr schnell gelöst. In Preisen von Waren und Dienstleistungen haben wir als Konsument einen Zinsanteil von 40 % bei Mieten sind es sogar 80 % und somit zahlen die Menschen mit den geringsten Einkommen den größten Teil der unfreiwilligen Reichensteuer.
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10

Montag, 27. Februar 2012, 12:27

wenn bestimmte Leute Ihr Geld arbeiten lassen wie man so schön sagt ist das eine Ausbeutung der Gesellschaft, denn Geld kann nicht arbeiten es muß immer jemand physisch dafür mehr arbeiten damit andere von Transferleistungen Ihrer Bank sich ein schönes Leben machen können. Ich bin auch der Meinung das der Staat den Mittelstand schützen und nicht wie er es tut ausbeuten muß, denn der Mittelstand ist noch der einzige Puffer der zwischen den armen Arbeitslosen (Hartz 4) und den reichen Arbeitslosen (die Ihr Vermögen arbeiten lassen) steht. Stehen sich diese beiden Gruppen mal direkt gegenüber gibt es einen Bürgerkrieg. Der Mittelstand ist also sehr wichtig und muß auch flexibel unterstützt werden, aber wenn die Verbände nichts tun weil sie nur Scheinverbände sind muß der Unternehmer selbst tätig werden. Das Tabuthema und zugleich auch große Problem über das nicht geredet wird ist das verzinste Schuldgeldsystem, welches der Allgemeinheit immer mehr abfordert da Zinsen und Zinseszinsen exponentiell wachsen. Aus diesem Grund versucht jeder irgendwie über die Runden zu kommen, da die reichen Geldbesitzer (mathematisch logisch) immer mehr Rendite fordern. Hätten wir ein nachhaltiges Wirtschaftssystem und eine staatliche monetative Gewalt die sich mit der Geldschöpfung befasst wären die Probleme auch bei den Busunternehmern sehr schnell gelöst. In Preisen von Waren und Dienstleistungen haben wir als Konsument einen Zinsanteil von 40 % bei Mieten sind es sogar 80 % und somit zahlen die Menschen mit den geringsten Einkommen den größten Teil der unfreiwilligen Reichensteuer.
soviel populistiche Blödsinmn habe ich diese Forum selten gelesen :-(

Geld arbeitet um Firmen zu Finanzieren und Arbeitsplätz zu schaffen, Renten zusichern und Konsum anzu kürbeln und hat mit die probleme in der Busbranche wenig zu tün ausser es gibt zu viele Unternehmer mit nicht ausreichende finaziale Decke und betriebswirtschaftliche Wissen.

Grüsse

Seàn
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11

Dienstag, 28. Februar 2012, 13:13

Quellcode

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Es sind immer die extreme, die den Gesetzgeber zum Handeln anregen oder zwingen! 

Leider ist es eben nicht so, dass "Selbstständiger Fahrer" nur als gegelentliche Nothilfe eingesetzt wurden. Da gab (gibt!!) es Betriebe, die 90 % ihrer Fahrten durch solche Kräfte abdecken. Und kan kann mir niemand erzählen, dass es da nur um "Engpässe" geht. 
Das macht aus (echt) selbstständigen Fahrern nicht automatisch scheinselbstständige, aber aus dem Busunternehmer ggfls. einen Missbräuchler. Der (echte) Selbstständige führt nämlich seine Beiträge ab. Um diese zu erwirtschaften berechnet er dem Unternehmer einen höheren Stunden-/Tagessatz.

Quellcode

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Auch gibt es nach wie vor weit verbreitete Masche, sich als "Selbsständiger Fahrer" einen Bus zu leihen und auf eigene Kasse zu fahren. [code]Das ist ein anderes Thema mit eigenen Kriterien[code]Aber zum größten Teil kommt das wohl auch wieder aus dem LKW-Bereich. Dort haben viele große Speditionen das Model "Selbstständiger Fahrer" ja extrem ausgebaut. Und viele Fahrer sind diesem Model auch gern gefolgt. Nicht nur Sozialabgaben konnten so eingespart werden, sondern in vielen Fällen auch Unterhaltszahlungen.
Die eigentlchen Lkw-Unternehmen sind hier m.E. eher zweitrangig. Erstrangig scheinen mir die Kurierdienste, die in erster Linie Schindluder mit der Scheinselbstständigkeit trieben und Busunternehmer u. echt Selbstständige mit in der Strudel rissen. Des Differenziens Unfähige (Richter etc.) und des Differenzierens Unwillige (Rentenmafia etc.) steckten dann alles in einen Sack. Und die Busunternehmer-Organisationen ließen ihr Klientel schmählich im Stich ...
MkG. Buslotse

Miet-Busfahrer
Die Einen kennen, die Anderen können mich ... Die sich einem Vorurteil hingeben, können mich erstrecht.
(Schreibfehler entdeckt? Alte / neue Rechtschreibung? Bill Gates? ...?)
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Wolfgang34523

Fortgeschrittener

Beiträge: 21

Bustreff Mitglied

Wohnort: Salzburg

12

Dienstag, 28. Februar 2012, 16:50

The real culprit

Lieber Sean

anstatt hier die Leute zu belehren empfehle ich Dir mal unser verzinstes Schuldgeldsystem und die Alternativen dazu über das Internet zu studieren bevor Du bei einem Thema mitredest das Du nicht ansatzweise verstehst. Wenn Wahrheiten von Dir als "populistiche Blödsinmn" dargestellt werden empfehle ich dazu noch einen Deutschkurs, denn es solle populistischer Blödsinn heißen. Das hier Unternehmer nach Auswegen suchen um noch etwas Geld zu verdienen ist verständlich aber "der wahre Schuldige" ist unser Zinssystem (der Umverteilungs Mechanismus von fleißig nach Reich). Wir Deutschen sind aber (Nationalstolz habe ich obwohl ich nicht rechts bin nur so zur Klarstellung wegen der Schubladen) ein Land der Dichter und Denker das man auch nicht mit den perfidesten Verblödungs Taktiken aus Übersee in die Knie zwingen kann. Es gibt immer noch Deutsche die klar denken können und nach Alternativen für unser verzinstes Schuldgeldsystem suchen und siehe das es gibt den "Plan B" für ein nachhaltiges Wirtschaftssystem das die Menschen nicht ausbeutet und die Umwelt schont weil der Wachstums Zwang für die Wirtschaft weg ist. Jeder schlaue Politiker sagt doch immer die Wirtschaft muß wachsen damit es uns Allen gut geht, es sollte in Wahrheit heißen die Wirtschaft muß wachsen weil wir die Zinsen für die zahlen müssen die Ihr Geld arbeiten lassen (Kapitalsammelbecken usw.). Mindestens 95 % der Bevöklerung würden von einer Zinsabschaffung profitieren, weil sie mehr Zinsen jährlich einzahlen als sie von diesem System zurückbekommen (siehe versteckte Zinsen in Waren, Dienstleistungen und Mieten).


ja der Deutschkurs wäre gut :)

Geld arbeitet um Firmen zu Finanzieren und Arbeitsplätz zu schaffen (falsch) ,
Renten zusichern und Konsum anzu kürbeln und hat mit die probleme in der
Busbranche wenig zu tün ausser es gibt zu viele Unternehmer mit nicht
ausreichende finaziale Decke und betriebswirtschaftliche Wissen.


Mit vorzüglichen Grüßen

Der liebe Wolfgang :sleeping:
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13

Dienstag, 28. Februar 2012, 18:28

"Lieber" Wolfgang,

wer im Glashaus sitz, sollte nicht mit Steinen werfen.

Dein Bericht ist auch nicht fehlerfrei. (Meiner wahrscheinlich auch nicht, aber ich rate auch niemandem zum Deutschkurs!!)

Und erst, wenn Du so gut Englisch sprichst und schreibst wie Sean Deutsch, darfst Du Dir ein Urteil über die Fremdsprachkentnisse (Deutsch ist hiermit gemeint) von Sean erlauben.
Robert Peters
Reisebüro Peters GmbH
59348 Lüdinghausen
www.busreisen-peters.de

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Robbi-Top« (28. Februar 2012, 20:51)

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Wolfgang34523

Fortgeschrittener

Beiträge: 21

Bustreff Mitglied

Wohnort: Salzburg

14

Dienstag, 28. Februar 2012, 22:26

was haben denn meine Fremdsprachen Kenntnisse die übrigens ganz gut sind mit dem Thema der Aufhilfsfahrer und den Ursachen, die solches Handeln bei den Unternehmen auslösen zu tun ? Ich wäre übrigens sehr dankbar wenn Sie mir genau mal sagen wo bei meiner Orthografie etwas nicht stimmt denn man ist ja schließlich lernfähig. Wenn Sie mehr über meine Fremdsprachen Kenntnisse wissen möchten schicken Sie mir einfach eine private Nachricht ich muß das ja hier nicht unbedingt breittreten. Mir ging es nur darum klarzustellen das Menschen nicht über Dinge reden sollten die sie nicht verstehen, besonders bei solchen Tabu Themen die bewusst von der unfreien Presse (jeder Journalist muß ja schließlich von etwas leben) nicht thematisiert werden. Ist ja auch verständlich denn die gleichen Leute die von diesem System massiv profitieren, denen gehören ja auch die unfreien Massenmedien. Einer der Höhepunkte im negativen Sinne der öffentlich rechtlichen Sender (die Sender die wir alle bezahlen müssen) war das Interview von Maybritt Illner mit Josef Ackermann. Wieso fragt Frau Illner bei solch einer Äußerung von Josef Ackermann nicht nach, denn ich denke es ist schon von Interesse zu wissen ob es jetzt linke Terrorristen waren oder nicht welche die Tat an der Taunus Therme in Bad Homburg ausgeführt haben. Hier noch ein paar Schmankerl auf YouTube und was Bürger von Politik Darstellern zu erwarten hat es ist also völlig egal was man wählt man bekommt immer nur Inkompetenz. Das sagt man ja auch ganz klar man hat seine Stimme abzugeben, die deutsche Sprache ist da sehr exakt. Müsste ja eigentlich "Legaler Deutscher Ausraub Mechanismus" anstatt Europäischer Stabilitätsmechanismus heißen. Das betrifft alle Branchen und nicht nur die Busunternehmer, denn die nehmen ab und zu auch mal Kredite für das Unternehmen.

Schuldenerlass Unmöglich: Josef Ackermann will nicht so enden wie Alfred Herrhausen
http://www.youtube.com/watch?v=pcvC6iTN7F8

Europäischer Stabilitätsmechanismus
http://www.youtube.com/watch?v=wv50qKHXUI8
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15

Mittwoch, 29. Februar 2012, 10:12

Hi Wolfgang,

Sorry das mein Deutsch deine Ansprüche nicht erfüllt, habe ich auch of genüg gehört und Ich weise das wir Ausländer immer nach Hause gehen können wenn uns es hier nicht passt, aber offentsichtlich war meine deutsch gut genüg das du meine Meinung verstanden hast :-)

Ich habe nicht gesagt das du keine Ahnung von der Sache hast, Ich habe lediglich gesagt ds deine Bemerkung total blödsinn ist. Ohne Kapitalmarkt wird kaum jemand hier am Forum Arbeit haben, Busse sind teuer and in der Regel finaziert oder geleased.

Du schreibst
"Du bei einem Thema mitredest das Du nicht ansatzweise verstehst" ohne was über mich oder meine Ausbildung zu wissen ausser das ich Ausländer bin, tolle Leistung mein Freund damit hast du für mich endgültig ernstzunehmender Poster disqualifiziert.

Grüsse

Sean
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16

Mittwoch, 29. Februar 2012, 12:21

Warum kann nie einer beim Tema bleiben?
Immer schön Angreifen und vom Tema ablenken.
Seit Ihr die Bundesregierung?
Geht doch um Euer Geld, wenn eine Nachzahlung für einen (Schein-) Selbständigen fällig ist.
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Wolfgang34523

Fortgeschrittener

Beiträge: 21

Bustreff Mitglied

Wohnort: Salzburg

17

Mittwoch, 29. Februar 2012, 13:57

Lieber Sean

es ist keine Schande nichts über das Zinssystem zu wissen, denn dieses Thema wird wie schon gesagt bewusst von den Besitzern der Massenmedien verschwiegen. Sogar studierte Volkswirte welche die Doktrinen der "Chigago Boys" den Heiligen des Neoliberalismus genossen haben wissen das bewusst nicht weil es an den von bestimmten Quellen finanzierten Universitäten einfach nicht gelehrt wird. Wenn Du Dich dadurch angegriffen fühlst tut mir das leid aber an Deinen Antworten habe ich gesehen das Du höchstens ein rudimentäres Verständnis der Materie hast. Vielleicht entwickelst Du ja gerade dadurch den Ehrgeiz Dich mehr mit dem Thema zu beschäftigen. Der erste Schritt wäre unter anderem das folgende Buch von John Perkins "confessions of an economic hit man" zu lesen. Ist wie manche behaupten alles Lüge aber die Probleme der 3. Welt bekommen wir hier Alle langsam zu spüren. Alternativlos würde ich zum Wort des Jahres 2011 wählen. Und bitte lassen wir das mit der Tränendrüse "Ich bin Ausländer", ich werde keine Aussage zum Thema machen, denn dann würdest Du wahrscheinlich mit der rechtsradikalen Keule kommen.

finde es auch gut das manche verstanden haben das es um ihr Geld geht und die Leute die eigentlich unsere Interessen vertreten sollten gar nichts tun. Ein gutes Beispiel ist die Schuldenuhr des Bundes der Steuerzahler noch so eine Scheinorganisation die sich niemals für die Belange der Steuerzahler eingesetzt hat. Man muß eigentlich immer nur genau lesen es steht meistens immer drauf was drin ist. Privatisierung ist zum Beispiel von dem Lateinischen Wort "privare" abgeleitet und heißt "ausrauben". Jede Privatisierung ist somit eine Ausraubung der öffentlichen Eigentums, aber der Kommunismus (Marx war in Wirklichkeit ein Kapitalist) der nach dem Motto "teile und herrsche" enstanden ist wäre ja ein schlechtes Beispiel um mehr Staat zu befürworten. Die Gehirnwäsche funktioniert, wiederhole eine Lüge so lange wie möglich und es wird Dir glauben geschenkt. Zinsfreies Geld würde eure Ominbusse um 40 % billiger machen und die wenigen die über 2 Millionen auf der Bank haben würden es gerne für neue Unternehmungen zur Verfügung stellen anstatt "Demurrage" zu zahlen. Aber fliessendes Geld hat seine Macht in nur 13 Monaten, was heutzutage als "Wunder von Wörgl" bezeichnet wird bewiesen.
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18

Mittwoch, 29. Februar 2012, 15:30

Kann mal jemanden diesen pseudo-intellektuellen Wolfgang stoppen?

Privare bedeutet mitnichten "ausrauben"! Be- und Ausrauben sind zwei völlig unterschiedliche Dinge, gerade wenn man auch den Zusammenhang versteht!
Und die Benutzung vieler Fremdwörter mag durchaus viele Menschen blenden zu können, Eindruck hinterlässt man aber eher mit einer klaren Ausdrucksweise!

Zu jedem Thema gibt es immer mehrere Meinungen - selbst namhafte Ökonomen sind hier strittiger Meinung!

Sorry, wenn ich es so sage: aber Du kommst hier verdammt rechthaberisch, neunmalklug, wichtigtuerisch und ein bisschen ZU rechthaberisch rüber, "lieber" Wolfgang!
Mal ganz davon abgesehen, dass die Regeln der deutschen Rechtschreibung für Zeichensetzung und die Erklärung, wann "das" mit einem oder mit zwei "s" geschrieben sind, relativ einfach zu verstehen und auch nachzulesen sind.

Ich denke, Du solltest Dich lieber in Philosophie-, Ökonomie- und/oder Politikforen austauschen als hier!
pk
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Wolfgang34523

Fortgeschrittener

Beiträge: 21

Bustreff Mitglied

Wohnort: Salzburg

19

Mittwoch, 29. Februar 2012, 20:10

Entschuldigung wenn ich hier etwas falsch geschrieben habe, aber der Duden (sollte man wissen) hat nach der Rechtsschreib Reform unterschiedliche Regeln. Wenn Du kein Latein verstehen solltest, dann tut mir das leid "privare" heißt nun mal ausrauben wie sich auch in den neu Lateinischen Sprachen niederschlägt (Spanisch = "privar a alguien de algo" - jemanden etwas vorenthalten oder jemanden was rauben).

Wieso die Götz Gruppe Leute sucht um Spitzen abzudecken ist klar, man muß ja auch sehen wo man als Unternehmer bleibt. Verstehe vollkommen das der Druck bei einem großen Fuhrpark da ist und ich habe nur versucht aufzuzeigen, woher meiner Ansicht nach der Druck kommt. Es gibt auch einen Knopf den man anklicken kann der heißt "Nutzer ignorieren", ich empfehle diesen zu nutzen und das Problem ist gelöst. Ich will auch nicht immer das letzte Wort haben, aber bestimmte Dinge besonders wenn sie unwahr sind kann mal leider nicht so stehen lassen. :thumbup:
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20

Mittwoch, 7. März 2012, 20:05

Es tut mir außerordentlich leid und @Robbi-Top möge es mir bitte verzeihen: ich muss ihm uneingeschränkt Recht geben!

Ich finde es perfide, persönlich zu werden und des Irren (ich weiß wieder nicht, welches "r" ich weglassen muss:-))Deutsch zu kritisieren. Dazu durch eigene fehlerhafte Schreibweise selbst eine Breitseite zu bieten, ist ein Eigentor. Dabei bestreite ich nicht, dass der Eigentorschütze Fremdsprachenkenntnisse hat. Aber in welcher Qualität, Dimension? Ist sein Englisch (oder wovon er sonst Ahnung hat) wirklich besser als des Irren Deutsch?

Diskussionen um eine Sache sind o.k. Aber persönliche Attacken sind ein Armutszeugnis. (Aber derer gibt's in diesem Forum eh schon reichlich).

(Bspl.: Übrigens heißt es nicht "Rechtschreib Reform" sondern "Rechtschreib-Reform" bzw. "Rechtschreibreform").
MkG. Buslotse

Miet-Busfahrer
Die Einen kennen, die Anderen können mich ... Die sich einem Vorurteil hingeben, können mich erstrecht.
(Schreibfehler entdeckt? Alte / neue Rechtschreibung? Bill Gates? ...?)
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